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Moderner "Führungsstil": Perfekte Mischung aus Täuschung, Unredlichkeit & Ablenkung

20.03.2024  |  Matt Piepenburg
Wie so häufig in allen korrupten und objektiv bankrotten Nationen gestaltet sich die Wahrheitsfindung meist genauso schwer wie die Suche nach einem ehrlichen Mann im Parlament.

Wer der Wahrheit also am nächsten kommen möchte und auch sehen will, was ausweglos eingekreisten Machtmenschen mit wachsender Faszination für eine zentrale Vereinigung von unternehmerischem Einfluss und staatlichem Opportunismus (aktuell unter dem Label der "Demokratie") am peinlichsten ist, der sollte nach den besten Anhaltspunkten für authentische Wahrheit suchen – nämlich danach, was vorsätzlich aus den Schlagzeilen und öffentlichen Diskussionen herausgehalten wird.

Anders formuliert: Der Teufel steckt nicht nur im Detail, er steckt auch in dem, was vorsätzlich ignoriert, ausgelassen oder zensiert wird.

Und wie alle ernsthaften Freunde der Geschichte (die immer häufiger als "elitär" gecancelt werden) längst wissen werden: Nichts verschafft einem mehr Macht als die Kontrolle jener beiden entscheidenden gesellschaftlichen Machthebel – 1.) Information und 2.) Geld.

Doch selbst im "Land der Freien" dient keine dieser Kräfte (vom echten Kapitalismus bis hin zur vierten Gewalt "Presse") den Interessen einer gezielt "tribalisierten" Bürgerschaft. Unsere sogenannte freie Presse (alias "Traditionsmedien") ist alles andere als frei, und unsere "unabhängige" Federal Reserve ist alles andere als föderal, auf Reservehaltung bedacht oder unabhängig. Ironien auf Schritt und Tritt.

Wie sich recht deutlich zeigt, stecken altehrwürdige Institutionen, wie Medienunternehmen und die Zentralbank, heute unverhohlen unter einer Decke mit der Staatsmacht. Das ist nicht Dichtung, sondern Wahrheit. Und eben auch verhängnisvoll.


Wie Informationskontrolle funktioniert

Man denke nur an die groben Fehler im Rahmen der "sicheren und effektiven" COVID-Maßnahmen / -Fehlschläge (hysterische und globale Mandate, Labor-Leck-Dementis, Übersterblichkeitsmathematik, Psychotricks gegen Ungeimpfte weltweit). Interessanterweise tauchen sie in den heutigen Schlagzeilen oder öffentlichen Debatten nicht auf, obwohl diese "Krise" noch vor über einem Jahr unseren Alltag weitestgehend dominierte.

So hatte es sogar Versuche der französischen Gesetzgeber gegeben, Geld- oder Haftstrafen gegen Impfkritiker zu verhängen. Einige zumindest haben den Eindruck bekommen, dass das Leitprinzip Liberté, Égalité, Fraternité längst nur noch zweckdienliche Phrase ist. C’est la vie…

Vielsagender sind jedoch die sonderbar stillen Schlagzeilen über die eklatante (und letztlich bestätigte) Rechtswidrigkeit der Zuhilfenahme von Notstandsgesetzen durch Trudeau, um freie Meinungsäußerung und Widerspruch kanadischer Trucker zu kriminalisieren; oder aber die heutige Dämonisierung von Veteranen, die den Stellvertreterkrieg der US-Neocons in der Ukraine als "unpatriotisch" oder als Bedrohung der "nationalen Sicherheit" in Frage stellen.

Kurzum: Wer an den wahren Ängsten von Machtpolitikern interessiert ist, die sich mit ihren Maßnahmen dem Common Sense der Normalbevölkerung verweigern (den Walt Whitman als den wahren Geist jeder Nation beschrieb), der sollte einfach beobachten, was diejenigen, die an der Macht hängen, verleugnen, verstecken, canceln, verwirren oder bestrafen. Oder, um es mit Shakespeare zu sagen: Sie "geloben zu viel", denn sie wissen, dass sie im Unrecht sind.


Wie Geldkontrolle funktioniert

Kommen wir von der Zentralisierung der Information nun zur Zentralisierung des Geldes. Auch hier ist das Muster ein ähnliches.

Verschleierung, teuflisch kleine Details und die Abwesenheit jeglicher Diskussion und Schlagzeile – dort finden wir die düsteren Wahrheiten, die sich hinter unserem gänzlich zum Scheitern manipulierten Finanzsystem verbergen, welches – daran hatten wir mit Fakten und nicht mit Verängstigung appelliert – heute kaum mehr ist als ein moderner Feudalismus mit Insider-Gebietern und Volkssklaven.

Seit Jahren warnen wir davor, dass die Lösung einer Schuldenkrise durch Mausklickgeld-finanzierte Neuverschuldung keine Politik ist. Sie ist ein Wunschtraum. Wir hatten ebenfalls davor gewarnt, dass dieser Wunschtraum (und Schuldensucht) nicht nur weitere Lügen, mehr Kriege und mehr staatliche Zentralisierung (sowie einen Vorwand für dystopische CBDC) erzeugt, sondern auch von einer inflationären und währungszerstörenden QE-End- / -Schmerzphase begleitet ist, die von einer willkommenen deflationären (und öffentlich geleugneten) Rezession unterbrochen ist.

Der Grund dafür ist folgender: Ein Staat, der sich (mit bislang noch 34 Bill. US$) unkontrolliert verschuldet, wird keine andere Wahl haben, als unsere Märkte mittels Kapitalkontrollen, Ertragskurvenkontrollen und mehr währungszerstörendem QE vollständig unter seine Kontrolle zu bringen, um Falschliquidität für seine Scheinökonomie und seine künstlichen (Defizit- und Notenbank-getriebenen) Märkte zu generieren.


Schnelles Vergessen, inhaltsleere Schlagzeilen

Erinnern wir uns. Bernanke hatte damals noch von "vorübergehenden" quantitativen Lockerungen gesprochen. Was folgte, waren QE 2, 3, 4, Operation Twist und dann QE unlimited im Jahr 2020. Erinnern Sie sich, dass Bernanke auch sagte, jenes magische Geld habe keinen Einfluss auf die Währung? Genau das hatte schon Nixon gemeint, als er 1971 Gold abkoppelte. Was folgte, war ein 98%iger Rückgang der Kaufkraft des USD, gemessen an einem Milligramm Gold.

Nun scheint Powell, der ebenso von "vorübergehender" Inflation sprach und aktuell am soften QT-Kurs mit Zinsstrenge festhält, plötzlich zu denken, dass neue quantitative Lockerungen nicht mehr nötig seien und man sogar von Zinssatzsenkungen abrücken könne, die vor Monaten versprochen wurden. Warum? Weil Powell, wie alle politische Figuren (und die US-NOTENBANK IST POLITISCH) pathologisch unfähig ist, Fehler einzugestehen, Transparenz zu bieten oder aber Verantwortung zu übernehmen für jenes Schuldenloch, das seine Federal Reserve seit ihrer gruseligen Gründung im Jahr 1913 für uns gegraben hat.

Mit seinem "Hochzins"-Kampf gegen die Inflation (eine Finte, um sein Gewehr für die nächste Rezession nachzuladen) hat Powell gerade die Mittelklasse, die Regionalbanken und die Kleinunternehmen in die Knie geprügelt – in einer Ökonomie, wo die Zahl der Unternehmenskonkurse und Entlassungen so hoch ist wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Und trotzdem vertraut Powell weiter auf die Macht der Worte anstatt auf Mathematik.


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